Unternehmensportrait - Die RENA GmbH in Gütenbach- eine Jobmaschine auf 1.000 Metern Höhe inmitten des Schwarzwalds

„Zur Fußball-WM gab`s Würstchen vom Chef“


Wer von der B 500 kommend vor der Gemeinde Gütenbach rechts ins Gewerbegebiet Ob der Eck einbiegt und seinen Blick hinüber zum Feldberg schweifen lässt, kann sich kaum vorstellen, dass hier auf etwa 1.000 Meter ein High-Tech Unternehmen steht. RENA steht in großen Lettern auf der schlichten schwarzen Fassade. RENA ist die Abkürzung für Reinraum, Equipment, Nasschemie und Automatisierung. Solar-, Halbleiter-, Mikrosystem- und Leiterplatten- sowie Medizintechnik sind die Arbeitsfelder, in denen das Unternehmen tätig ist.

Erfolg aber verbucht es vor allem im Geschäftsfeld Solar: Kein Wunder, denn die Solarwirtschaft ist weltweit eine Boombranche mit Wachstumszahlen von 30 Prozent und mehr. Ein Wachstum, von dem RENA nicht nur profitiert, sondern  auch angetrieben wird. „Wir sehen uns als Marktführer. Fast zwei Drittel der Solarwafer werden auf unseren Maschinen produziert“, sagt Jürgen Gutekunst, der Geschäftsführer und Gründer von RENA.

1993 war das, als Jürgen Gutekunst als frischgebackener Absolvent die Fachhochschule Furtwangen verließ und mit einem Studienkollegen die ersten Maschinen konstruierte. Aus dem damaligen Zwölf-Mann-Betrieb ist nun ein Unternehmen geworden, das heute Fertigungsstätten in Bräunlingen, Herrenberg und Berg bei Nürnberg hat, aber auch mit Lodz und Wykroty Werke in Polen unterhält. Fast 1.000 Menschen arbeiten weltweit für den Mittelständler, der 2007 einen Umsatz von 150 Millionen Euro erreichte und für dieses Jahr 250 Millionen anpeilt.

RENA hat ein weltweites Vertriebsnetz aufgebaut und ist unter anderem auch in Asien tätig. Trotz des rasanten Wachstums hat das Management um Jürgen Gutekunst den Teamgedanken nicht ausgeblendet. Das Unternehmen wurde 2007 als einer der 100 besten Arbeitgeber in Deutschland ausgezeichnet. Ein Mitarbeiter erinnert sich: „Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gab`s Würstchen, die der Chef und seine Frau gegrillt und uns serviert haben.“

Gutekunst honoriert damit den Erfolg, der ohne das „überdurchschnittliche Engagement“ der Mannschaft, so der RENA Geschäftsführer, nicht möglich gewesem wäre. Und er produziert gern am Standort im Schwarzwald. Nicht nur wegen der Nähe zur Hochschule Furtwangen und deren excellenten Absolventen dort. Sondern auch, weil der weite Blick dort oben, den Kopf frei macht für gute Ideen, die innovative Produkte brauchen.       fm

Info www.rena.com